Wie viel CBD soll ich einnehmen?

Wie bei fast allen Nahrungsergänzungen oder pflanzlichen Helferleins, ist auch bei CBD die richtige Dosierung besonders wichtig. Zumal jeder Mensch anders auf CBD reagiert. So ist es hin und wieder notwendig, ein wenig herumzuexperimentieren, um so die individuell optimale Dosis zu finden.

Weshalb ist es schwierig, eine einheitliche Empfehlung zu finden?

Vergleichbar mit den Dioptrien bei Brillengläsern ist es auch bei CBD-Öl und der Anzahl der Tropfen: Sie ist individuell auf die Person abzustimmen und ist im Verlauf nicht zwingend gleichbleibend. Einfluss nehmen hier verschiedene Faktoren, ob und wie Cannabidiol mit dem Körper oder besser Organismus zusammenwirkt:

  • Gesundheitszustand
  • Körpergewicht
  • Lebensstil
  • Verstoffwechselung
  • Sensitivität
  • Medikation

Diese Faktoren können je nach Person, Geschlecht sowie der Genetik extrem unterschiedlich sein, weshalb es schwer ist, allgemeingültige Dosierungsempfehlungen auszusprechen. Die optimale Dosierung muss also jeder Einzelne für sich herausfinden. Anhand von Orientierungspunkten und ein paar Tipps, lässt sich die passende Dosierung aber schnell finden:

  • Ähnlich wie bei vielen anderen Behandlungen bestimmt auch bei CBD das Körpergewicht die Dosis. In den meisten klinischen Studien berechnen Ärzte die Dosierung je Kilogramm Körpergewicht. Das bedeutet, dass Menschen, die ein größeres Gewicht haben, zumeist eine höhere Dosierung benötigen als Menschen, die Leichtgewichte sind.
  • Als Orientierungshilfe dient dieses Dosierübungsschema, nach dem man leicht vorgehen kann: Die Mikrodosierung entspricht einer Menge von bis zu 0,25 mg CBD je Kilogramm Körpergewicht und Tag. Liegt die Dosierung im Bereich von 0,3 bis 1,3 mg je kg Körpergewicht und Tag, spricht man von der Standarddosierung. Im Bereich der Makrodosierung befindet man sich bis maximal 12,5 mg Cannabidiol je kg Körpergewicht und Tag.
    Erfahrungswerte zeigen, dass es sinnvoll ist, mit der Mikrodosierung zu starten und diese langsam zu steigern, bis der gewünschte Wirkungserfolg eintritt. Wobei die Steigerung nicht täglich vollzogen werden sollte, sondern tatsächlich langsam, da das Blut erst eine bestimmte CBD-Sättigung erreichen muss. Alle 2 bis 3 Tage die Dosierung zu steigern, hat sich als sehr praktikabel herausgestellt.
  • Die individuell optimale Dosierung zu finden, braucht also etwas Zeit und Geduld sowie ein wenig Experimentierfreude. Allerdings können so die ideale Dosierung und die gewünschten Ergebnisse erzielt werden. Gut ist, dass auch das Experimentieren sicher ist und keine Risiken birgt.
  • Man sollte sich also ausreichend Zeit nehmen, um die Wirkung der individuellen Dosis richtig einzuschätzen. Einige Menschen verspüren sofort Ergebnisse, bei anderen braucht das CBD etwas mehr Zeit, um zu wirken. Merkt man auch nach Wochen noch keinerlei Wirkung, dann sollte man die Dosierung noch mal überdenken und vor allem die Dosis erhöhen.
  • Nimmt man CBD lediglich, um die Gesundheit zu unterstützen, also ganz allgemein, dann ist eine kleinere Dosierung bis maximal 50 mg je Tag empfehlenswert. Aber auch hier gilt es auszuprobieren.
  • Wichtig ist auch, sich Ziele zu setzen. Es sollte klar sein, zu welchem Zweck CBD eingenommen wird, bevor man damit anfängt. So sollte man festlegen, welche Wirkung man sich von Cannabidiol verspricht oder erhofft, um daraus folgend eine entsprechende Dosierung zu wählen.
  • Sich mit seinem Hausarzt zu besprechen, kann vor der Anwendung von CBD, durchaus sinnvoll sein. Nimmt man regelmäßig Medikamente ein, kann es durchaus zu Wechselwirkungen kommen. Auch andere Punkte können eine Rolle spielen. Daher ist ein Gespräch mit dem Hausarzt zu empfehlen, im Idealfall kennt er sich sogar mit CBD aus.
  • Die Wirkung von CBD kann auch durch Alkohol oder Beruhigungsmittel verändert werden. Nimmt man Medikamente, die ermüden, dann sollte man eine geringere Dosierung von Cannabidiol wählen. Bevor man also CBD mit Medikamenten oder Alkohol mischt, sollte man unbedingt Rücksprache mit dem Arzt halten.

Überdosierung von CBD

Angst vor einer Überdosierung mit CBD braucht man nicht haben, denn sie ist nicht möglich. Bei CBD und anderen Cannabinoiden handelt es sich um natürliche Substanzen und Fälle von tödlichen Überdosierungen sind nicht bekannt. Medizinische Studien belegen, dass selbst chronischer Konsum vollkommen unbedenklich ist und Dosen von mehr als 1000 mg Cannabidiol pro Tag völlig unproblematisch für den menschlichen Körper sind. Berichtet wird lediglich von verstärkter Schläfrigkeit.

Zu dem gleichen Schluss kommt auch das amerikanische Gesundheitsministerium und resümierte, dass selbst nach einer chronischen Medikation von CBD an Freiwillige, die gesund waren, in einer hohen Dosierung von 700 mg je Tag, keinerlei Anzeichen schwerer Nebenwirkungen oder einer Toxizität festzustellen waren.

Beachten sollte man diese Nebenwirkungen:

In aller Regel werden bei Konsum hochwertiger CBD Produkte, wie CBD-Öl, keinerlei bekannte Nebenwirkungen beobachtet. Es gilt also vielmehr darauf zu achten, dass man bei der Auswahl von CBD Produkten auf die entsprechende Qualität wert legt. Ein Arzt sollte immer befragt werden, wenn Menschen von schweren oder chronischen Erkrankungen betroffen sind und zu deren Linderung Medikamente einnehmen. Gesunde Frauen sollten allerdings während einer Schwangerschaft auf CBD verzichten, da es Einfluss auf die Enzyme der Plazenta haben kann und somit die Schutzfunktion stören könnte. Zu beobachtende “Nebenwirkungen” sind lediglich: Benommenheit, erhöhter Augeninnendruck, niedriger Blutdruck durch reduzierte Herzfrequenz sowie ein Gefühl von Trockenheit im Mund.